Agnihotra

Agnihotra
Agnihotra ∞ das heilige Feuer in der Kupferpyramide (Bild: Nanda – Lebendige Malerei)

Agnihotra ∞ das reinigende Feuer

Das uralte Feuerritual hat seinen Ursprung in den Veden. Es wird von verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt praktiziert – unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung.

Mitte der 1970er Jahre brachte der indische Heilige Param Sadguru Shree Gajanan Maharaj, genant Shree, das vedische Wissen für ein Leben in Gesundheit, Frieden und Wohlergehen nach Deutschland. Horst und Birgitt Heigl griffen es auf und gründeten im Hinterland des Bodensees den Homa-Hof Heiligenberg, wo die positiven Auswirkungen von Agnihotra zu sehen und zu erleben sind.
Homa-Hof Heiligenberg

zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

Das reinigende Feuer-Ritual wird zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang durchgeführt, wenn die Natur in einem vollständig ausgeglichenen Energiezustand ist. Zu diesen Zeiten befinden sich Sonne und Erdradius in einem 90-Grad-Winkel zueinander, wodurch sich eine segensreiche Flut feinstofflicher Energien auf die Erde ergießt.

In einem Kupferpyramidenstumpf wird getrockneter Kuh-Dung, der mit Ghee (ausgelassene, geklärte Butter ohne Zusätze) bestrichen ist, mit einer Bienenwachs-Kerze angezündet. Rechtzeitig genug, damit das Feuer zum Zeitpunkt des Sonnenauf- oder Sonnenuntergangs lebendig lodert.

Zur Bestimmung des richtigen Zeitpunkts für das morgendliche und abendliche Agnihotra-Ritual, der vom Ritual-Ort abhängt, gibt es Programme, Apps und Webseiten, die diese Zeitpunkte für jeden Ort berechnen und benennen. Die Sonnenaufgangs- und -untergangs-Zeiten, die von Meteorologen herausgegeben werden, sind nicht geeignet, da sie nicht den jeweiligen Ort des Agnihotra-Rituals berücksichtigen.

Exakt zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs wird ein Mantra einmal intoniert.
Ein gleiches Mantra, das sich nur in einem Wort unterscheidet, wird bei der Agnihotra-Zeremonie zu Sonnenuntergang ebenfalls einmal gesungen.
Bei dem Wort Swaha, das in beiden Mantras zwei Mal vorkommt, wird jeweils eine kleine Menge Vollkornreis, der mit Ghee vermengt ist, als Gabe mit Hingabe ins Feuer gegeben.

Der Wirkradius von Agnihotra reicht 1,5 km horizontal in alle Richtungen und 12 km in den Himmel. Durch das Resonanz-Prinzip entsteht während des Ritual-Feuers eine Vielfalt wertvoller, reinigender und aufbauender Energien, die durch den Rauch in die Atmosphäre gelangen und eingeatmet werden können. Diese schenken heilsame und aufbauende Kräfte.

In der Asche des Agnihotra-Feuers sind diese aufbauenden Kräfte versiegelt und gespeichert. Sie stehen in dieser konservierten Form für vielfältige heilsame Anwendungen zur Verfügung.

zur Reinigung von Erde, Wasser und Luft

Agnihotra Feuer am Strand
Agnihotra Feuer am Strand

Agnihotra wirkt ganzheitlich und positiv auf die Natur, Pflanzen, Tiere und den Menschen. Das heilige Feuer zu Sonnenauf- und -untergang ist eine Methode zur Reinigung der Elemente Erde, Wasser und Luft mit Hilfe des Elements Feuer.

Die Atmosphäre wird gereinigt, indem pathogene Keime in der umgebenden Luft reduziert und eine unnatürliche Wolkenbildung auflöst wird. Das Reinigungs-Ritual kann auch dazu beitragen, Strahlungen wie Radioaktivität, Erdstrahlen und Wasseradern zu neutralisieren.

Das Ritual-Feuer trägt auch zur Reinigung des Wassers bei, indem es die Vermehrung von Krankheitserregern behindert.

Darüber hinaus kann das heilige Feuer und seine Asche Ackerböden regenerieren. Über die Agnihotra-Asche können wertvolle heilende Energien in den Boden eingebracht werden.

„Heile die Atmosphäre und die geheilte Atmosphäre heilt dich.“

Nach dem Resonanz-Prinzip regeneriert und harmonisiert das heilige Reinigungs-Feuer auch Körper, Psyche, Geist und Seele des Menschen.

Auf den Körper wirkt es positiv durch die gereinigte Atmosphäre, das gereinigte Wasser und die regenerierten Böden, die größere und gehaltvollere Feldfrüchte hervorbringen, die den Körper besser nähren können.

Psyche, Geist und Seele werden durch den fünffachen Pfad positiv beeinflusst, den Shree zusammen mit den heiligen Feuern in den Westen gebracht hat. Der fünffache Pfad ist ein Weg der Praxis für einen friedvollen Wandel. Er besteht aus fünf Disziplinen:

  1. vedische Feuerzeremonien – vor allem Agnihotra
  2. selbstloses Teilen und Schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten
  3. Selbstdisziplin-Übungen zur Stärkung der inneren Kraft und des Durchhaltevermögens
  4. rechtes Denken, Fühlen und Handeln im Sinne der Wahrheit und Wahrhaftigkeit
  5. Selbststudium zur Beantwortung der Fragen
    Wer bin ich?
    Was ist die Wahrheit?

Bei der Erforschung Deines innersten Wesens und Beantwortung der Frage „Wer bin ich?“ kann die Beschäftigung mit dem Stein-Heiligtum von Almendres wertvolle Hinweise liefern.

Fazit: Agnihotra für eine lebenswerte Zukunft

Agnihotra bietet uns eine einfache, aber äußerst kraftvolle Methode, unsere Welt zu heilen und zu regenerieren. Durch die Reinigung von Erde, Luft und Wasser und die Stärkung des eigenen Geistes und Körpers trägt das Ritual dazu bei, eine lebenswerte Zukunft für uns und kommende Generationen zu schaffen. Die Praxis von Agnihotra ist eine Erinnerung daran, dass wir nicht isoliert vom Universum leben, sondern in einem engen Zusammenhang mit der Natur stehen. Wenn wir lernen, mit ihr im Einklang zu handeln, können wir eine gesunde und harmonische Zukunft gestalten.

Die regelmäßige Durchführung von Agnihotra ist ein Schritt in die richtige Richtung – für die Erde, die Menschheit und für unser eigenes inneres Wachstum. Sie ist ein Symbol für die Verbindung zwischen spirituellen Prinzipien und praktischen Lösungen und zeigt uns, dass wahre Heilung von innen heraus beginnt.

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